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11.10.2020  |  Aktuelles der ALLIANCE PARTNER

Mit diesen drei Tipps schaffst du es, neue Gewohnheiten zu etablieren

Von Bewegungsmuster

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir machen meistens das, was wir immer machen. Sind unsere Angewohnheiten ungesund, wird unsere Gesundheit leiden. Selbst nach einer gesunden Ausnahme wie ein paar Tagen Sport oder einer kurzen Diät kehren wir dann oftmals wieder zu den ungesunden Gewohnheiten zurück.
 
Daher liegt der Schlüssel in der Verhaltensänderung in der Gewohnheitsänderung. Doch wie gewöhnt man sich neue Gewohnheiten an? Wie kann man den inneren Schweinehund überlisten, der einen ständig davon abhalten möchte, die Willenskraft aufzubringen, die für bewusste Entscheidungen - im Gegensatz zu Gewohnheiten - nötig ist?
 
Dazu nachfolgend drei Tipps. Laut Studien dauert es im Schnitt um die 60 Tage - oder 6-8 Wochen - bis man eine neue Gewohnheit als solche etabliert hat. Der erste Tipp ist daher, die Verhaltensänderung so einfach wie möglich zu gestalten.
 
Tipp Nr. 1: Make it easy - Aller Anfang ist leicht
 
Sagen wir du möchtest dich gesünder ernähren und Getreide- und Milchprodukte aufgrund ihres Effektes auf deinen Blutzucker und deine Darmgesundheit meiden. Bisher hast du aber immer Müsli mit Milch gefrühstückt. Jetzt auf Rührei oder ein Stück Lachs mit Gemüse zu wechseln, ist evtl. eine zu große Umstellung. Entscheidest du dich aber für ein Paleomüsli, bestehend aus Nüssen, Kernen und etwas Obst, mischt dazu etwas Proteinpulver in das Müsli und verwendest pflanzliche Milch wie z.B. Mandel- oder Hafermilch, so hast du von der Konsistenz, dem Geschmack und der Zubereitungszeit eine sehr ähnliche Mahlzeit wie vorher, jedoch mit einem deutlich geringeren Potential für Blutzuckerschwankungen und Entzündungen. Mache kleine Änderungen, die besser sind als vorher. So wirst du weniger Probleme haben, diese durchzuziehen.
 
Tipp Nr.2: Mache absolut keine Ausnahmen während der Gewohnheitsbildung!
 
Ausnahmen kann man nur von der Regel machen, bzw. von bestehenden Gewohnheiten. Machst du schon Ausnahmen, während du noch dabei bist deine Gewohnheiten zu ändern, so wirst du wahrscheinlicher wieder in alte Gewohnheiten  - nämlich die angebliche Ausnahme - zurückfallen.
 
Bei einer täglichen Umsetzung musst du 6-8 Wochen durchziehen. Für Notfälle wie z.B. eine Reise oder wenn du verschlafen hast usw. solltest du vorsorgen, indem du eine Minimum-Variante der neuen Gewohnheit beibehälst. Beispielsweise eine Handvoll Nüsse oder Kerne zu Frühstück anstatt ein Paleomüsli oder nur 5 Minuten Laufen gehen statt 30 Minuten. Dies ist psychologisch sehr wichtig, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Entscheidend ist durchzuziehen.
 
Tipp Nr. 3: Räume der Gewohnheitsänderung eine hohe Priorität ein
 
Jeder Mensch hat 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Für Dinge die uns wichtig sind, werden wir mehr von dieser Zeit bzw. überhaupt Zeit aufwenden, da sie weiter oben auf der Liste unserer Prioritäten stehen. Kommt Sport treiben oder die richtigen Lebensmittel einkaufen erst sehr weit hinten in den Prioritäten in deinem Tagesablauf vor, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dafür keine Zeit mehr bleibt - weil du dir die Zeit nicht genommen hast. Plane im Voraus, nimm dir nicht zu viel auf einmal vor und setze deine Prioritäten entsprechend.
 
 
Mit diesen drei Tipps kannst du einfacher neue Gewohnheiten etablieren und alte Gewohnheiten ersetzen. Anschließend sind auch Ausnahmen kein Problem mehr. Viel Erfolg

 

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